Düstere Zeiten

 

Spielbericht FC Kremmen – SG Mildenberg

Nicht nur das Wetter der jetzt bekannten dunkleren Jahreszeit schreibt den Fussballern des FC Kremmen die Sorgenfalten auf die Stirn. Auch die Leistungen in der Herbst-Winterzeit bereitet dem Team der ersten Männermannschaft sorgen. Angefangen mit der 1-2 Pleite Zuhause gegen Storkow, war eigentlich doch Licht im Spiel gegen Blau Weiß Leegebruch(1-3 verloren) zu erkennen. Man setzte somit alles auf die Pokalpartie gegen Bergfelde, doch auch hier ließ die Leistung nach 45 Minuten zu wünschen übrig und man verlor noch deutlich mit 0-5. Somit ging man auch vielleicht nicht mit dem besten Selbstvertrauen in das „Kellerduelle“ gegen die SG Mildenberg. Zumal man Mildenberg schon seit Jahren kennt und weiß, dass es gegen diesen Gegner immer schwer wird.

 

Nach einer Woche mit guter Trainingsbeteiligung schöpfte man trotzdem den nötigen Mut, um in diesem Spiel den Wichtigen 3er mitzunehmen. In den ersten Minuten angekommen merkte man erst, das Mildenberg etwas tiefer als die Hausherren standen und sich auf schnelle Ballgewinne und Konterspiel spezialisierten. Die ersten Ballgewinne gab es auch schon zwischen den Minuten 5-15, als Mildenberg immer wieder schlechte oder schlampige Passe durchs Kremmner Zentrum abfingen und schnell in die Spitze spielten. Nach gut 12 Spielminuten, war es dann mal wieder Mike Koger, der die Kremmner im Spiel hielt. Ein zu kurz gespielter Ball im Zentrum wurde abgefangen und direkt in die Spitze gespielt, der allein auf Tor zulaufende Mildenberger Angreifer wollte Koger tunneln, was diesen die Chance gab den Ball zu halten. Auch weitere gute Chancen verpassten die Mildenberger, um diese in Tore umzumünzen. Nach gut 20 Minuten erhöhte Mildenberg den Druck und ließ die Kremmner nicht mehr hinten herausspielen. Somit entwickelte sich so langsam ein Spiel der langen Bälle, mehr ließ der tiefe Platz in Kremmen an diesem Tage auch nicht mehr zu. Gegen Ende der ersten Hz, kam auch Kremmen dann durch diese Spielweise ab und an mal zu Weitschüssen, richtige Tor Chancen sprangen dann aber auf beiden Seiten nicht mehr heraus.

 

Somit ging man mit einem Glücklichen 0-0 in die Halbzeit und schwor sich nochmal auf die Zweiten 45 Minuten ein. Doch besser wurde das Spiel auch nach dem Seitenwechsel nicht. Vielleicht schwebte etwas die Gefahr mit, das die Mannschaft, welche das erste Tor schieß, auch als Sieger vom Platz gehen könnte. Nach gut 60 Minuten waren dann die Kremmner mal gefährlich vor des Gegner Kasten. Eine Klasse Einzelaktion von Niklas Köpke, er wurschtelte sich irgendwie bis in den Strafraum durch, endete mit einem knappen Schuss aufs lange Eck. Hier hatten viele schon den Torjubel auf den Lippen.  Auch die Mildenberger kamen immer mal wieder über die Außen vor das Tor von Koger, doch auch bei ihnen entwickelte sich im Strafraum nicht mehr die Gefahr wie in der Anfangsphase. Trotzdem blieben sie immer über Weitschüsse gefährlich. Doch die vielleicht Spielentscheidende Szene (Minute 72) war ein langer Ball des Mildenberger Torhüters. Dieser wurde immer länger, Eichblatt stieg hoch zum Kopfballduell und gewann dieses auch, nur leider köpfte er den Ball nach hinten auf den perfekt spekulierenden Hunziger. Der Mildenberger Angreifer behielt die Nerven und spitzelte den Ball über den herauseilenden Koger ins Tor. Kremmen stellte nun um und versuchte es Offensiver, Mildenberg hingegen wollte dieses Ergebnis natürlich nur noch verteidigen, bestenfalls den Schlusspunkt via Konter setzen. Den Ball bekamen die Kremmner auch in der 81. Minuten, durch Eichblatt in das Mildenberg Tor bugsiert, nur leider hatte der Linienrichter die Fahne oben. Ob berechtigt oder nicht, konnte bis heute nicht aufgelöst werden. Zwingendes konnte die Kremmner in den letzten Spielminuten nicht mehr verbuchen, man kam öfters mal bis vor den Strafraum, konnte sich aber keine großen Chancen mehr erspielen. Mit einer Gelb/Roten Karte (Minute 87) verließ Turkoska auch noch vorzeitig, frustriert den Platz. Somit setzen die Mildenberger via Strafstoß in der 88. Spielminute den sogenannten Deckel auf die Partie.

 

Somit muss man im nächsten Spiel in Sachsenhausen überraschen und im Nachholspiel gegen Friedrichsthal die nötigen Punkte gegen die Abstiegsplätze holen.